Linux in öffentlicher Verwaltung

Linux ist ein Betriebssystem, welches aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Rechner, Mobiltelefone und Server entwickelt worden ist. Besonders im Bereich der öffentlichen Verwaltung hat es sich in den letzten Jahren als ein stabiles und vielfältiges Betriebssystem erwiesen, weshalb für die verschiedenen Anforderungsprofile eine Vielzahl an Versionen entwickelt worden sind.

Vorteile gegenüber anderen Betriebssystemen:
Linux ist vergleichsweise mit Windows ein sicheres und resistentes System gegenüber Viren und Trojanern, da das Installieren eines Programmes nur unter der Kontrolle des Benutzers ablaufen kann. Dem zur Folge ist das Installieren eines Antiviren Programmes unter Linux nicht notwendig, was für eine schnelle Leistung des Gerätes sorgt. Allgemein lässt sich allerdings sagen, das Linux den Prozessor, den Arbeitsspeicher und die Festplatte vergleichsweise geringfügig belastet, indem es auf unnötige Prozesse und Dateien verzichtet. Stattdessen wird Linux bei der Programmierung auf die Anforderungen des Nutzers angepasst. So bieten Unternehmen und Hobbyprogrammierer Distributionen an, die an die notwendigen Parameter angepasst sind. Alternativ werden im Internet bereits vorgefertigte Versionen, wie zum Beispiel Ubuntu, angeboten. Diese sind in der Regel kostenlos und für Office-Arbeiten bestimmt. Ferner ist Linux auch als ein stabiles Betriebssystem bekannt. So gilt ein Systemabsturz oder ein Fehler in der Programmausführung als eine Seltenheit und kommt bei professioneller Programmierung nicht vor. Als ein Nachteil gilt allerdings die Installation von Windowsprogrammen, die sich selbst bei professionellen Programmierfähigkeiten schwierig gestaltet oder überhaupt nicht möglich ist.

Einsatz in der öffentlichen Verwaltung:
Vor allem Linuxdistributionen der Open Source Initiative ersetzten zunehmend die kommerzielle Software in der öffentlichen Verwaltung. So sollen laut einer Umfrage, die von der Universität Maastricht durchgeführt wurde, nahezu die Hälfte aller öffentlichen Einrichtungen linuxbasierte Betriebssysteme verwenden. Die Software der Open Source Initiative wird dabei vor allem aufgrund der Flexibilität und der geringen Kosten bevorzugt. Des Weiteren haben sich die Programme der Linuxdistribution als übersichtlich und benutzerfreundlich erwiesen, sodass im Regelfall keine Schulungen notwendig sind.

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